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Poros

Die auffallend stark bewaldete Insel wird nur durch eine flache Passage vom Festland des Peloponnes getrennt.

Der Name Bedeutet "Meerenge“ und das ist wörtlich zu nehmen: zur Seite des Peloponnes wird die Fahrtrinne rasch untief und man muss sich eng an die Küste von Poros halten. Zudem muss man den lebhaften Verkehr im Auge behalten, Tragflügelboote und Fährschiffe erscheinen aus dem Nichts.

Trotzdem, die Fahrt durch den engen Kanal von Poros  gehört für mich zu einem besonderen Erlebnis. Man fährt knapp an den festgemachten Schiffen vorbei und kann den Leuten, die in den Restaurants sitzen praktisch in den Teller schauen. Aber auch der Ort selbst ist reizvoll, sofern man sich von der überlauten und viel befahrenen Küstenstrasse entfernt. Wenn man aus den ruhigen und beschaulichen Kykladen kommt, nimmt man das lebhafte Getriebe dieser Stadt besonders unangenehm wahr. Aber in den engen Gassen verebbt der Lärm sehr bald und man findet sich in dem urtypischen Griechenland wieder, dass ich so liebe: schmale Gassen, weisse Häuser, blaue Fensterrahmen, Blumenschmuck, Tavernen, in denen die Männer einem Brettspiel nachgehen und kleine Trödlerläden.


Beim Verlassen der Bucht von Poros fährt man in einer winzigen Insel mit einer Kapelle vorbei. Hier lege ich regelmässig noch einen kurzen Badestopp ein, bevor es weiter nach Athen geht.

 
 

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